Grüße aus dem Baltikum

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Breckman
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#46 Beitrag von Breckman » 16. Sep 2019, 19:48

Nixus hat geschrieben:
10. Sep 2019, 13:49
Ich weiß gar nicht wie es der Brecki hier im Baltikum empfunden hat, aber ich für meinen Teil habe fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich hier in den Foren so positiv über diese Länder berichte. Wie schnell kann es gehen, dass der eventuell auftretende Massentourismus auch gleich die ganzen negativen Eigenschaften über solch ein tolles Land bringt. Vielleicht kann Lars ja mal darüber berichten, wie er es sieht.

Ob wir noch einmal eine Reise ins Baltikum machen würden????
Jeder Zeit und ohne Wenn und Aber!!!!
Darauf möchte ich nun doch noch reagieren.
Zu allem, was Pit schreibt, kann ich uneingeschränkt meine Zustimmung geben.
Die Landschaft = Top,
die Menschen = sehr freundlich und hilfbereit.
Sprachlich hatten wir nie Probleme. Entwedern Deutsch oder Englisch. So manches mal wurden wir direkt auf deutsch angesprochen, bevor wir etwas gesagt hatten oder das Kennzeichen gesehen wurde. Sehen wir so deutsch aus? Wir waren also nie in der Situation, uns nicht verständigen zu können, egal wo.

Da die baltischen Staaten, zum Glück, noch nicht von den weißen Wohnmobilflotten überlaufen sind und es noch sehr viele idyllische Orte gibt, möchte ich folgendes letztlich feststellen:
Leute, fahrt nicht hin, alles ist Rückständig, keiner hilft, und sprachlich nur russich. geht gar nicht, vor allem alles viel zu teuer. Lasst es sein.
Überlasst die Länder Pit und uns. Wir ertragen das für Euch.
drxu5

Es ist nicht die Frage, OB wir wieder hinfahren, sondern nur WANN!!!
Da wir noch arbeiten, nehmen wir aber gerne die Fähren. Bisher vpn Travemünde nach Liepaja. Ist aber eher ein Truppentransporter (nur Trucker).
Viele Grüße vom Rande des Sauerlandes
Lars



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Re: Grüße aus dem Baltikum

#47 Beitrag von Nixus » 16. Sep 2019, 22:42

Breckman hat geschrieben:
16. Sep 2019, 19:48
Leute, fahrt nicht hin, alles ist Rückständig, keiner hilft, und sprachlich nur russich. geht gar nicht, vor allem alles viel zu teuer. Lasst es sein.
Überlasst die Länder Pit und uns. Wir ertragen das für Euch.
drxu5
Zu diesen Zeilen von Lars noch 2 kleine Anekdoten, die wir erst heute wieder erlebt haben:
Unsere erste Gasflasche ist heute zur Neige gegangen, also haben wir an einer Tankstelle in Kuresaare gefragt (natürlich auf russisch) ob man uns sagen könnte, wo wir unsere Propangasflasche wieder befüllen lassen können.
Und jetzt kommt der Knaller: Da hat uns diese überaus freundliche Mitarbeiterin doch tatsächlich eine volle deutsche (graue) Gasflasche zum Tausch angeboten. Natürlich mussten wir 20 Euro dafür bezahlen, aber so etwas ist uns noch nicht einmal im Camperland Frankreich passiert. Frechheit!! Da will man seine leere Bottle wieder befüllen lassen und die gehen einfach hin und tauschen die Flasche gegen eine volle aus :-(

Und beim Trinkwasser tanken, an einer anderen Tankstelle mussten sie sogar gleich mit 3 Mitarbeitern anrücken, um uns den Zugang zum Frischwasser zu ermöglichen. Es wurde telefoniert, wo der Schlüssel für den Wasserhahn ist und wie fest man an dem Kunststoffschlüssel wohl drehen kann bevor er abbricht usw.. In manch anderen Ländern, in denen wir schon waren, wären diese Probleme wahrscheinlich von einer einzigen Person viel effektiver und schneller gelöst worden. Die hätte wahrscheinlich nur kurz gesagt: "Geht nich!!" und wir wären ohne Wasser weiter gefahren.

Ich hoffe, dass jeder von euch gesehen hat, dass ich beim Schreiben meine Finger hinter dem Rücken gekreuzt und ein Auge zugedrückt habe. Selbstverständlich waren wir von diesem Engagement und dieser Hilfsbereitschaft sehr positiv beeindruckt und haben uns sehr darüber gefreut, dass doch alles für uns ganz easy und schnell erledigt war. Die Sache mit der leeren Gasflasche hatte ich mir doch schon etwas komplizierter vorgestellt und hatte auch vorsichtshalber alle möglichen Befüllungs-Adapter mitgenommen, die ich letztendlich dann aber doch nicht brauchte ;-)
Gruß Peter und Gitte

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#48 Beitrag von Nixus » 17. Sep 2019, 22:28

Hallo Deutschland, Estland is calling!

Seid gegrüßt Reisefans,

wir haben wieder etwas Zeit, um euch über den weiteren Verlauf unserer Reise zu informieren.
Ich hatte ja beim letzten Mal noch von dem Waldstellplatz mit der schönen Feuerstelle berichtet. In der Nacht zogen dann leider dicke Regenwolken auf und es regnete bis in den Morgen hinein. Wir packten also alles zusammen, räumten unseren Platz auf und machten uns bei nur noch leichtem Regen auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Kurort Haapsalu. Es ist eine ruhige und sympathische Stadt unweit der Hauptstadt, die auf eine lange Geschichte als Heilbad zurückblickt.

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Am Stellplatz angekommen, erwartete uns am Himmel ein monströses Schauspiel, was aber auch bedeutete, dass die Nacht wieder recht nass werden würde. Es war wirklich beeindrucken, wie die Wolken sich in kürzester Zeit veränderten.

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Am nächsten Morgen war dann wieder alles vergessen und die Sonne schien wieder, als wäre nichts gewesen. Also gingen wir ins Zentrum von Haapsalu und sahen uns unter anderem die Bischof´s-Burg und die Domkirche an. Diese Bauwerke wurden um 1300 errichtet. Wie jetzt allerdings auf dem Bild zu sehen ist, haben die Bauten schon einiges ertragen müssen und sind von den geschichtlichen Ereignissen nicht verschont geblieben. Die Stadt war ehemals über 300 Jahre lang der Sitz der Bischhöfe.

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Wenn man durch die Haupteinkaufsstraße geht, kann man sich ganz leicht vorstellen, wie es früher in dem Ort wohl mal ausgesehen hat.

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Auch in den Seitenstraßen stehen noch viele alte Holzhäuser, wovon jedes einzelne seinen eigenen Stil und seine eigene Farbe besitzt. Und durch die vielen bunten Farben macht der Ort auf den Besucher einen sehr freundlichen Eindruck.

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Als wir dann wieder weiterfuhren, kamen wir am Ortsausgang an diesem schmucken Gebäude vorbei. Dabei handelte es sich um das Bahnhofsgebäude der Stadt. Der Kurort Haapsalu war ein von den russischen Aristokraten geschätzter Urlaubsort. Das Bahnhofsgebäude wurde nach einem Sonderprojekt gebaut. Der russische Kaiser selbst soll die Bauidee unterstüzt haben und hat geholfen, den Plan zu verwirklichen. Der erste Personenzug traf 1904 in Haapsalu ein, der letzte verließ den Bahnhof 1995.

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Und wenn man Glück hat, dann kann man sich in einem „Flashback“ für kurze Zeit vorstellen, wie damals zu Züge in den Bahnhof eingelaufen sind.

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Der Gebäudekomplex besteht aus vier Teilen: Das Gebäude für die Reisenden, Pavillion des Imperators, das Wetterdach, welches die beiden miteinander verbindet und ein 216 m langer überdachter Bahnsteig.

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Und wer dann mal über die alten Bahngleise hinter dem Bahnhofsgebäude schaut, der kann noch mit viel Phantasie sehen, wie die alten Dampfrösser der russischen Eisenbahn unter Volldampf über die Schienen donnern.
Leider sind die alten Stahldinosaurier in der Vergangenheit wenig gepflegt worden und man sieht auch hier die Vergänglichkeit der Dampfmaschinentechnik, aber die Restauration solcher Objekte braucht wohl doch mehr finanzielle Mittel, als man dafür zur Verfügung stellen kann.

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Nachdem ich dann genug mit der Eisenbahn gespielt hatte, ging es weiter zur Hafenstadt Virtsu, von wo aus wir mittels einer Fähre zur kleinen Insel Muhu gefahren sind.

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Das blaue Styling der Fähre hat uns schon ein bisschen überrascht und es hat uns gefreut, wie farbenfroh das Schiff lackiert war. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten und kostete für uns und das Auto zusammen 15 Euro „oneway“.

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Auf der Insel Muhu, die mit einer Fläche von 198 km² recht überschaubar ist, angekommen, verließen wir zunächst erstmal die große Durchfahrtstraße, die zur großen Schwesterinsel Saaremaa führt und fuhren auf gut befestigter Schotterpiste in einem Bogen, um den nördlichen Bereich der Insel.

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Dabei konnten wir z. B. auch die hier üblichen alten Holzwindmühlen sehen, an denen wir auf der großen Durchgangsstraße bestimmt, ohne sie überhaupt zu sehen, einfach vorbei gefahren wären. Um auf die große Nachbarinsel Saaremaa (2672 km²) zu gelangen muss man über einen ca. 1 km langen Deich fahren.

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Auch auf Saaremaa bogen wir gleich auf die kleine, nördliche Landstraße ab und erreichten nach kurzer Zeit den zweitgrößten Inselort, Orissaare. Hier muss wohl vor nicht allzu langer Zeit das Festival „I Land Sound“ stattgefunden haben,…..

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….denn es standen noch vereinzelt einige Kunstwerke auf der Küstenwiese im Hafen des Ortes.

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Obwohl in dem kleinen Fischerhafen ein Stellplatz angeboten wurde, fuhren wir noch ein bisschen weiter an der Nordküste entlang zu dem Fährhafen in Triigi. Dort darf man mit dem Einverständnis des Hafenmeisters in dem winzigen Yachthafen übernachten. Wir standen direkt an dem kleinen Kai und hatten sogar eine Picknickstelle mit Überdach neben unserem WoMo stehen. Der Platz ist übrigens kostenlos und wird lediglich von dem freundlichen Hafenmeister geduldet.

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Zweimal täglich kommt hier die Fähre von der Insel Hiiumaa an. Hiiumaa ist die 3. Insel in dieser Gruppe und liegt etwas nördlicher als Muhu und Saaremaa. Allerdings ist in der Nachsaison die Anzahl der Fährgäste gut überschaubar.

Die für den nächsten Tag geplante Erkundungstour, die über die gesamte Inselführen sollte, mussten wir leider ausfallen lassen, denn es wurde uns per Wetter-Online eine Unwetterwarnung geschickt, die uns vor schweren Sturmböen und starken Regenschauern warnte. Also legten wir am Sonntag, zum Unverständnis von Sunny, einen Bett- und Lesetag ein. Auch die Fähre hatte an diesem Tag den Betrieb wegen des Unwetters vorübergehend eingestellt.
Als wir dann gestern, am Montag, weiterfuhren, konnten wir vieler Orts umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf den Straßen sehen, die aber zum Teil auch schon zersägt und zur Seite geräumt waren. Wir fuhren entlang der Westküste und einmal um die ganze Halbinsel Sõrve (dt. Sworbe), bevor wir auf dem Stellplatz in Kuresaare ankamen.

Doch die weitere Geschichte werde ich euch dann in dem nächsten Teil unseres Berichtes erzählen.

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute und wir melden uns in den nächsten Tagen wieder an dieser Stelle.
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#49 Beitrag von Nixus » 18. Sep 2019, 22:23

Hallo und guten Abend nach Deutschland.

Unverhofft habe ich heute Abend doch noch etwas Zeit gefunden, um den gestrigen Teil unserer Geschichte fort zu setzen. Wir befanden uns ja auf der Insel Saaremaa und waren auf dem Weg in die Kurstadt Kuresaare.

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Wie ich ja schon zuvor erwähnte, sind wir am Montagvormittag von Triigi zum Stellplatz in dem Kurort Kuresaare gestartet, welcher in der Südküste der Insel Saaremaa liegt. Unterwegs gab es immer wieder Anlässe um kurz mal anzuhalten und ein paar Fotos zu machen. Mal war es eine Herde Longhorn-Highlander…..

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….mal ein hübsches Wohnhaus mit einem gepflegten Garten und dem typischen Gartenzaun aus langen, schräggestellten Ästen. Dadurch, dass wir nur die kleinen Straßen an der Küste entlang fuhren, zog sich die Strecke über einige Stunden und wir fuhren statt 45 km auf direktem Weg, fast 200 km durch fast jede Bucht.

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Auf der Halbinsel Ninase sind wir diesen beiden holzigen Typen begegnet und da sie etliche Meter auseinander aufgestellt waren, habe ich sie kurzer Hand fototechnisch ein wenig näher zusammen gebracht.

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Als wir an der südlichsten Spitze der Halbinsel Sõrve ankamen konnten wir den 52m Hohen Leuchtturm schon von weitem sehen. 1646 ließ der Generalgouverneur Livlands, Gabriel Oxenstierna, auf einer kleinen Insel vor der Spitze der Halbinsel Sõrve ein einfaches Leuchtfeuer errichten. Durch die Herbststürme wurde schnell klar, dass die kleine Insel für den Standort des Leuchtfeuers ungeeignet war und man siedelte auf die Halbinsel Sõrve um. 1770 wurde an gleicher Stelle ein Leuchtturm aus Stein errichtet, der im 1. Weltkrieg zerstört wurde. Der heutige kegelförmige Leuchtturm aus Monolithbeton steht seit 1960 an seiner Stelle.

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Hier unten am Strand ging immer noch ein kräftiger Sturm und unser Hundemädchen konnte sich von dem Wind mal so richtig das Fell föhnen lassen.

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Von dem Leuchtturm bis zu unserem Stellplatz in Kuresaare war es dann nur noch eine kleine Etappe zu fahren. Der Übernachtungsplatz lag direkt am Strandbad, zwischen der alten Bischofsburg und dem Ortszentrum. Hier standen wir in Ruhe und hatten zu den Sehenswürdigkeiten immer nur einen recht kurzen Fußweg.

Tipp: In Kuresaare gibt es eine Tankstelle, an der man seine Gasflaschen neu befüllen lassen kann. Zu unserer Überraschung bekamen wir eine volle deutsche (graue) Propangasflasche im Austausch für 20 Euro. Die Tankstelle heißt Roonimäe, die Straße Ringtee und sie befindet sich bei den Geokoordinaten: 58°16.004´N / 22°30.630`E

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Auf einer kleinen Insel im Wassergraben der Bischofsburg stehen noch zwei alte, wunderschön gepflegte Kurhotels. Eins schöner als das Andere. Das gelbe Gebäude im Hintergrund ist das Kurgebäude mit Restauration und Veranstaltungshalle.

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Uns persönlich hat dieses farbenfrohe Holzhaus mit dem verspielten Hexen-Türmchen am besten gefallen.

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Bei der Bischofsburg handelt es sich im Prinzip um einen massiven Würfel aus Naturstein. Lediglich einige wenige Fenster befinden sich an den Außenwänden. Die Burg/Festung von Kuressaare, im Volksmund auch als Schloss Kuressaare bekannt, ist eine der interessantesten und am besten erhaltenen Befestigungsanlagen in Estland. Es entwickelte sich aus der Burg im Verlauf von Bau- und Ausbauarbeiten vom 14. bis zum 19. Jahrhundert eines der bemerkenswertesten Gebäude Nordeuropas.

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Der einzige Zugang befindet sich an der Nordseite und wird durch ein schweres Fallgitter aus purem Eisen gesichert. Um das trutzige Bauwerk herum war nochmals ein tiefer Wassergraben und eine hohe Mauer mitsamt einem Erdwall gebaut. Wer diese Burg erobern wollte, hat es jedenfalls nicht leicht gehabt. Vielleicht ein Grund dafür, warum die Festungsanlage noch so gut erhalten ist.

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Als wir am späten Nachmittag an der Burg ankamen, war sie allerdings schon wieder gut verschlossen.

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Am nächsten Morgen schauten wir uns dann noch den hübschen kleinen Kurort an. Wie schon in vielen anderen Städten gibt es auch hier die kleinen Holzbauten mit ihren bunten Farben.

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Ebenso gibt es eine kleine Fußgängerzone, an der sich eine Menge Cafés´s und Touristenläden befinden. Alle wirken alle sehr gemütlich und aufgeräumt und versuchen ihre Gäste mit interessanten Angeboten anzulocken.

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Selbst das alte Spritzenhaus der Feuerwehr wurde liebevoll zu einem Restaurant und zu einem Blickfang des Ortes umgebaut.

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Sunny fand die aus dem Boden spritzenden Wasserspiele höchst interessant und versuchte immer wieder mit ihrem Maul den Wasserstrahl zu schnappen.

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Im kleinen Hafen bereitete man sich indes auf eine Segeltour vor, aber der Himmel ließ vermuten, dass es wohl eine recht unruhige Tour werden würde.

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Die vor dem SPA Hotel Meri stehende Skulptur wurde 2002 vom berühmten estnischen Bildhauer Tauno Kangro fertig gestellt. Die Skulptur symbolisiert den Helden von Saaremaa – Suur Tõll – und seine Frau Piret.

Heute Vormittag haben wir die Insel Saaremaa wieder verlassen und befinden uns nun auf einem Campingplatz vor den Toren von Pärnu, einem weiteren Kurort an der Küste Estlandes.
Hier auf dem Campingplatz werden wir erst einmal unsere Schmutzwäsche waschen und noch ein paar andere Dinge erledigen, bevor es dann in die Stadt Pärnu und weiter nach Lettland geht.

Wir wünschen euch eine gute Nacht und treffen uns vielleicht in Kürze wieder hier im Forum zu neuen Berichten aus dem Baltikum.
Gruß Peter und Gitte

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#50 Beitrag von Nixus » 26. Sep 2019, 22:41

Ein freundliches „Hallo“ und einen guten Abend nach Deutschland.

Nun hat es doch recht lange gedauert, bis ihr wieder eine Nachricht von uns und aus dem Baltikum bekommt.
Wir sind noch immer hier oben im Norden unterwegs und es hat in der Zwischenzeit so viele Erlebnisse gegeben, dass ich kaum noch weiß, wie ich das alles hier in einem Bericht unterbringen soll.

Im letzten Teil hatten wir ja noch von der Insel Saaremaa, aus Kuresaare berichtet, von der wir uns bei leichtem Nieselregen verabschiedet haben.

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Wir schauten uns auf dem Rückweg noch den Meteoritenkrater bei dem Dörfchen Kaali an. Im Zentrum des Kraters befindet sich ein grünlicher Tümpel von etwa 50 Metern Durchmesser, umgeben von einem 16 Meter hohen Erdwall mit einem Durchmesser von 110 Metern. Im Umfeld des Einschlagkraters lassen sich acht Nebenkrater finden, die mit Durchmessern zwischen 15 und 40 Meter deutlich kleiner ausfallen. Der Meteorit soll angeblich vor zirka 4000 Jahren an dieser Stelle eingeschlagen sein. Bei dem Schmuddelwetter welches wir an dem Tag hatten, war es allerdings kein besonders gutes Ausflugsziel.

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Da wir nicht über die Schnellstraße fuhren, sondern über die kleinen Nebenstraßen, kamen wir immer wieder an großen Sammelplätze von Kranichen vorbei, die sich dort für den Winterflug in wärmere Gegenden stärkten.

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Irgendwann startete die Gemeinschaft…..

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….und flog dann in großer Höhe und mit lautstarkem Gekreische über unsere Köpfe hinweg in Richtung Süden.

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Kurz nachdem wir an dem Fährhafen ankamen, konnten wir dann auch sogleich auf das Schiff.

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Die Angler im Hafen ließen sich durch die auslaufende Fähre nicht aus der Ruhe bringen und machten eine kleine Frühstückspause.

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Nachdem wir für eine Nacht auf einem Campingplatz waren, um dort mal wieder unsere Schmutzwäsche zu waschen, fuhren wir über den netten Kurort Pärnu zum Soomaa-Nationalpark.

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Der Soomaa-Nationalpark hat eine Gesamtfläche von etwa 360 km² und besteht überwiegend aus Moor und Sumpfflächen. An einigen Stellen kann man über komfortable Holzstege kilometerweit durch diese farbenfrohe Landschaft spazieren. Zum Teil kann man in den kleinen Sumpfseen auch ein erfrischendes Moorbad nehmen. Dazu sind an den hölzernen Plattformen Ein-und Ausstiegsleitern befestigt.

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Durch den stark bewölkten Himmel hatten wir immer wieder die schönsten Spiegelungen in den Wasseroberflächen der kleinen Tümpel.

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Insgesamt zeigte sich das Wetter und der Wolkenhimmel von seiner schönsten Seite….

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….und das sich immer wieder verändernde Licht der Sonne setzte die bunte Landschaft beeindruckend in Szene.

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Gegen Abend fuhren wir dann wieder zu einem großzügigen und asphaltierten Stellplatz, mit Feuerstellen, Grills und WC´s, an die nahe gelegene Ostseeküste südlich von Pärnu.

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Der nächste Tag startete zunächst recht sonnig und so beschlossen wir, dass unser nächstes Ziel in Lettland und wieder an einem schönen Strand liegen sollte. Wir fanden einen schönen Platz hinter der Grenze, in einem Waldstück bei Tuja. Der Platz lag schon ein bisschen versteckt, denn man konnte ihn nur über eine etwa 3 km lange Schotterstrecke erreichen. Auf der Wiesenfläche waren an vielen Stellen Picknickbänke aufgestellt und vor fast jeder befand sich auch eine Grill-oder Feuerstelle. Über einen Holzsteg konnte man zu einem kilometerlangen, fast orangefarbenen Sandstrand gelangen und ausgiebige Wanderungen entlang der gemäßigten Steilküste machen.

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Wir nutzten den Rest des Tages zu einer langen und ausgiebigen Strandwanderung…

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…und konnten dabei beobachten, wie sich der Himmel über dem Meer immer stärker bewölkte und der Wind richtige Regenschleier vor sich her trieb.

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An diesem Nachmittag kündigte dann auch WetterOnline eine Unwetterwarnung für unser Gebiet an und es sollte Sturm um 80 km/h und Gewitter in der Nacht geben.

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Und was kann es für einen Hobbyfotografen schöneres geben, als ein dynamisches Wolkenspiel und wechselnde Lichtverhältnisse am Himmel?

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Mit diesen Bildern möchte ich mich für heute erst einmal verabschieden, denn hier im Baltikum ist es durch die Zeitverschiebung schon eine Stunde später als bei euch in Deutschland. Dementsprechend ist es jetzt bei mir schon wieder nach 24 Uhr und das ist eine gute Zeit, um an dieser Stelle eine Pause einzulegen. Sobald wir wieder Zeit haben, werde ich den Bericht fortführen, denn wir waren inzwischen auch schon in Cesis, in der lettischen Hauptstadt Riga, und wir hatten außerdem einen unplanmäßigen Besuch in einer Fiat-Klinik, wo unserem treuen Reisemobilchen zwei neue Hüftgelenke eingepflanzt wurden. Doch darüber berichte ich euch dann in den nächsten Tagen.

Falls jemand von euch Fragen zu unserer Reise hat, der kann sie gerne hier einstellen und wir versuchen dann sie umgehend zu beantworten.

Bis dahin alles Gute und liebe Grüße von

Peter, Gitte und unserem Kuschel-Maskottchen, Sunny.
Gruß Peter und Gitte

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#51 Beitrag von bfb » 27. Sep 2019, 06:18

Hüftgelenke = Antriebswellen??
Gruß
Bernd


Ein Jeder geht vorüber und nimmt es nicht in acht, :nixversteh:
dass jede viertel Stunde das Leben kürzer macht. :cry:

http://www.womotech.de

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#52 Beitrag von Nixus » 27. Sep 2019, 07:51

Au nein, zum Glück nicht so etwas aufwendiges.
Es sind 2 Radlager gewechselt worden. Eins vorne und eins hinten. Jetzt schwebt die Kutsche wieder über den rauhen Asphalt :lol:
Gruß Peter und Gitte

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#53 Beitrag von Edgar » 27. Sep 2019, 09:29

Nixus hat geschrieben:
27. Sep 2019, 07:51
Au nein, zum Glück nicht so etwas aufwendiges.
Es sind 2 Radlager gewechselt worden. Eins vorne und eins hinten. Jetzt schwebt die Kutsche wieder über den rauhen Asphalt :lol:
Dann habt ihr wohl noch Glück gehabt. Bin gespannt was du über die Werkstatt zu berichten weißt.
Ach ja - zum Teil bist du schuld W00T! mit deinen tollen Bildern und interessanten Eindrücken - nur so viel - Planung läuft seit 14 Tagen für nächstes Jahr ..... #-o
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WoMo ist mein neues Heim.

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#54 Beitrag von m3ontour » 27. Sep 2019, 17:08

Wieder mal zum träumen diese Berichte. Baltikum steht schon sehr lange auf unserer Agenda. Für uns macht das aber nur ohne Zeitbegrenzung Sinn. Deshalb werden wir es hoffentlich später in Angriff nehmen. Dein Bericht entschädigt uns für die lange Wartezeit. drxu5
Wir freuen uns auf Deine weiteren Berichte. Laß es aber bitte nicht in Streß ausarten.
Liebe Grüße Micha und Manfred

Erst wenn es zu spät ist, stellen wir fest, das warten die falsche Entscheidung war.

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Re: Grüße aus dem Baltikum

#55 Beitrag von Nixus » 27. Sep 2019, 20:46

Hallo liebe Reisefan's,

schön, dass euch der Bericht und die Bilder zur eigenen Reiseplanung in die Baltischen Staaten inspirieren, denkt aber bitte auch daran, dass wir am Dienstag bereits der 1. Oktober haben. Wir sind jetzt zu dieser Zeit fast auf jedem Stellplatz alleine, was vielleicht nicht jedem gefällt. Heute Nacht waren wir tatsächlich mal mit 2 weiteren Campern auf dem Stellplatz am Cap Kolka, ein ausgesprochen einsamer und schöner Stellplatz an der Meeresküste.

Ich will damit sagen, dass hier die Sommersaison bereits seit dem 1. September vorüber ist.
Wir haben während unserer Reise aber viele Strände gesehen, an denen es in der Ferienzeit hoch her gehen muss, denn die Umkleidehäuschen und Spielgeräte am Strand waren eindeutig auf große Urlaubermengen ausgelegt. Die derzeit fast überall geschlossenen Souvenirstände und die Restaurants in den einschlägigen Gebieten dürften dann wohl auch weit mehr zu tun haben als es jetzt der Fall ist.

Beim WoMo würde ich meinen, dass man mit seinem Fahrzeug mindestens 3 Tage autark stehen können sollte, denn die Camper-Infrastruktur ist bei weitem noch nicht so flächendeckend wie in den meisten mitteleuropäischen Ländern.
Wir tanken z. B. zwischendurch immer wieder mal das Trinkwasser aus den 5 Liter Flaschen vom Supermarkt. Wir kaufen dann meist 10 Flaschen und haben wieder 50 Liter im Tank. Eine 5 Liter Flasche kostet z. B. beim Maxima 45 Cent = 4,50 Euro für 50 Liter.
Gerade in Lettland habe ich von schlechter Qualität beim Leitungswasser gehört, es soll zum Teil einen recht starken, unangenehmen Geruch haben. Wir persönlich hatten diesen Geruch allerdings bisher noch nicht bemerkt.

Beim Grauwasser kann man oft an Tankstellen über einen Gully fahren und das Wasser in die Kanalisation ablassen.

Bei der Toilette ist es da schon komplizierter. Wohl dem, der eine Sog-Anlage besitzt und auf die Chemiekalien verzichten kann. Der kann nämlich seine Kassette im Prinzip in jedem Plumpsklo entleeren.
Wer hingegen Chemiekalien benutzt sollte seine Hinterlassenschaften "artgerecht" an den offiziellen Stellen an Stellplätzen oder Cämpingplätzen entsorgen. Eine weitere Möglichkeit bieten die zahlreichen Dixi- und ToiToi-Häuschen, die es in fast jedem Ort gibt und die an vielen öffentlichen Stellen zu finden sind. Allerdings sollte man bei der Leerung seiner Kassette reinlich mit der Einrichtung der Häuschen umgehen und auch besser die abgelegeneren Häuschen auswählen. Die Dixi- und ToiToi-Toilettenhäuschen dienen in allen 3 Ländern als öffentliche Toiletten und werden von der Bevölkerung auch ebenso benutzt.
Die Häuschen werden in aller Regel von einem entsprechenden Unternehmen geleert und gereinigt. (Allerdings haben wir auch hier die sprichwörtlichen Ausnahmen entdeckt)

Ein weiterer Punkt ist der, dass in vielen Orten die Stellplätze zentral und auf gemischten Parkplätzen angeboten werden. Diese Plätze werden an Wochenenden sehr gerne von Jugendlichen als Party- und Motorsportmeile umfunktioniert. Da gehen die Dezibel der Subwoofer und Motoren schon fast an die Schmerzgrenze und der Spaß kann durchaus bis in die Morgenstunden gehen. Auf den Parkplätzen und Landstraßen sieht man hier sehr häufig die sogenannten "Donuts", die die Jugendlichen mit ihren PS-starken Autos auf den Asphalt zeichnen. Wir selbst haben dieses Spektakel aber nur ein einziges Mal erlebt und zwar auf dem allerersten Stellplatz in Litauen, nahe der weißrussischen Grenze.
Von diesem Zeitpunkt an haben wir die Stellplatzbewertungen in der Stellplatz-App von NKC ernstgenommen und vor der Auswahl als Übernachtungplatz jedesmal aufmerksam gelesen. Zum Glück kann man in der App die fremdsprachigen Bewertungstexte per Knopfdruck von Google in die Muttersprache übersetzen lassen. Ich kann diese App nur positiv weiterempfehlen. Sie bietet zwar nicht so viele Übernachtungsorte an wie z. B. park4night, aber auf die Angaben dieser App kann man sich verlassen und es handelt sich bei den angebotenen Plätzen nicht um Stellplätze für 4x4 Fahrzeuge, was mir bei park4night durchaus schon passiert ist. Die beste Kombination besteht natürlich darin, man benutzt einfach beide Anbieter für die Planung und hält sich noch einen Alternativplatz bereit, falls einem dann vor Ort die erste Wahl doch nicht zusagen sollte.

So, nun habe ich wirklich genug "geklugscheißert". Im Endeffekt muss eh jeder selbst wissen was er tut, aber ich denke, dass die oben genannten Dinge für die Reiseplanung recht nützlich sein könnten.

Achso, dieses wäre vielleicht auch noch interessant: Wir hatten hier am 21.-22.9. das erste Mal Nachtfrost und weiße Wiesen vor unserem Mobilchen. Seitdem sind die Nächte meisten im einstelligen Bereich gewesen. Es soll aber in der nächsten Woche wohl wieder zweistellig werden. Tagsüber ist es in der Sonne sehr warm, im Schatten entsprechend kühler. Heute stieg das Quecksilber immerhin auf stolze 18°C im Schatten.

Das soll es jetzt aber wirklich gewesen sein. Wir melden uns dann in den nächsten Tagen mit dem Bericht und Bildern aus der lettischen Hauptstadt.

Bis dahin alles Gute,
Peter.
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#56 Beitrag von Nixus » 30. Sep 2019, 17:59

Hallo liebe Reisefans,

ich möchte euch darüber informieren, dass wir uns gestern nach langen Überlegungen dazu entschlossen haben unsere Reise abzubrechen. Schweren Herzens haben wir uns dann auf den Weg gemacht und stehen nun schon ca. 100 km vor Warschau.
Zum einen hat sich jetzt das Wetter komplett gedreht und es regnet jetzt bereits seit 4 Tagen ununterbrochen.

Für unsere freiheitliebende Sunny ist das ganze ein Alptraum, denn sie wird nach dem Gassispaziergang überhaupt nicht mehr trocken und hat bereits grüne Algen angesetzt ;-) Außerdem liegt sie den ganzen Tag in ihrer Hundehütte unter dem Armaturenbrett und pennt.

Eine Weiterführung der Reise würde auch keinen Sinn mehr machen, weil die Wettervorhersage keinerlei Besserung ankündigt. Die Temperaturen sind ebenfalls ziemlich herunter gegangen, wenn man bedenkt, dass wir noch vor etwa 3 Wochen fast täglich in den Seen baden gegangen sind, so heizen wir jetzt täglich von der Dämmerung bis zum Morgengrauen.

Und zum anderen, und das ist schwerwiegender als das schlechte Wetter, ist mein gesundheitlicher Zustand. Ich kämpfe seit dem vergangenem Freitag mit einer bakteriellen Entzündung, die möglichst schnell medikamentös versorgt werden sollte.
Ich nehme zwar schon jetzt ein Breitband-Antibiotikum, aber es wurde mir nahegelegt mich daheim unter ärztlicher Aussicht behandel zu lassen.

Ich denke, dass ihr unsere Entscheidung wohl nachvollziehen könnt, es ist uns nicht leicht gefallen. Aber manchmal muss man einfach Prioritäten setzen.

Das Ende unserer Geschichte werde ich euch dann von Zuhause liefern, wenn ich die Infektion wieder halbwegs überstanden habe.

Vielen Dank für eure freundliche und interessierte Reisebegleitung. Es hat Spass gemacht von Unterwegs zu berichten.

Die besten Grüße,
Peter, Gitte und das grüne Faultier Sunny
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#57 Beitrag von Edgar » 30. Sep 2019, 20:34

Oh, das hört sich wirklich nicht gut an. Klar - daß die Gesundheit vorgeht. Ich wünsche von hieraus noch eine einigermaßen gute und angenehme Heimfahrt und dann noch ganz gute Besserung.
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WoMo ist mein neues Heim.

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Womotraum
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#58 Beitrag von Womotraum » 1. Okt 2019, 10:10

Oh das ist schade für uns. Aber Gesundheit ist viel wichtiger. Und einen grünen langhaarigen Hund braucht auch niemand. :D
Ich wünsche Euch eine gute Heimreise und Dir eine gute Besserung.

Vielen Dank dass Du Dir so viel Mühe machst und uns mit auf Reisen nimmst.
Liebe Grüße
Petra


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Breckman
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Re: Grüße aus dem Baltikum

#59 Beitrag von Breckman » 1. Okt 2019, 20:46

Das tut mir Leid für Euch. Aber die Gesundheit geht vor und das Baltikum soll noch eine Weile erhalten bleiben. Insofern kann man ja den Rest ein andermal besuchen.
Dir eine gute Besserung und vielen Dank für Deine Impressionen von diesen Sehnsuchtsländern.
Wer einmal dort war, kommt immer wieder. Ich freue mich schon heute darauf.
Viele Grüße vom Rande des Sauerlandes
Lars



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Re: Grüße aus dem Baltikum

#60 Beitrag von bfb » 2. Okt 2019, 06:21

Schnell nach Hause und behandeln lassen!!!
Uns hatte im Frühjahr eine Virusinfektion erwischt, die einen Mitarbeiter 10 Tage auf die Intensivstation gebracht hat!!
Wir wollen doch noch viele exzellente Reiseberichte verschlingen!!
Gute Besserung!!
Gruß
Bernd


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dass jede viertel Stunde das Leben kürzer macht. :cry:

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